MAKS®-Einrichtungszertifizierung

MAKS®-Einrichtungszertifizierung ab sofort verfügbar!
Als zertifizierte MAKS®‐Therapeutin / zertifizierter MAKS®‐Therapeut wirken Sie dabei mit, eine wissenschaftlich fundierte Therapieform in die Praxis umzusetzen und auf lange Sicht die pflegerische Betreuungsqualität in Deutschland nachhaltig zu verbessern.
Im nächsten Schritt gilt es nun, der Öffentlichkeit den Zugang zu MAKS® zu erleichtern.

Wofür die Zertifizierung der Einrichtung? Transparenz schaffen!
Die Einrichtungszertifizierung soll allem voran Transparenz für Betroffene und Angehörige schaffen. In welcher Einrichtung findet MAKS® regelmäßig und nach den für die Wirksamkeit erforderlichen Vorgaben statt?
Der Anforderungskatalog der Einrichtungszertifizierung zielt genau auf diese Kriterien ab: Regelmäßigkeit, Zugang zur Therapie, räumliche und materielle Voraussetzungen. Das Zertifikat bescheinigt abschließend, dass MAKS® an Ihrer Einrichtung anforderungskonform stattfindet und eine Wirksamkeit erzielt werden kann.

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Gewaltprävention in Gesundheitseinrichtungen

Gewalt im Gesundheitswesen hat viele Gesichter und ist keine Seltenheit. Der effektive Schutz von pflegebedürftigen, aber auch von pflegenden Menschen sollte gerade in Zeiten des Lockdowns und des gegenwärtigen Ausnahmezustands einen hohen Stellenwert in Gesundheitseinrichtungen einnehmen, denn Grundvoraussetzung für eine qualitativ hochwertige Versorgung ist ein sicheres Umfeld.
Mit PINTAV® (Prävention, Intervention, Nachsorge & Theorie Aggressiven Verhaltens) soll ein grundlegendes Verständnis für das Phänomen von Aggression, Gewalt oder sexueller Belästigung geschaffen und darauf aufbauend geeignete Handlungskompetenzen entwickelt werden, die den professionellen Umgang, die Prävention und Nachsorge von aggressiven oder gewalttätigen Situationen und Verhaltensweisen möglich machen.

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MAKS® GEHT ONLINE

Das Schulungsjahr 2020 ist geprägt von Planungsunsicherheit ‐ eine Herausforderung, die uns veranlasst hat, neue Wege zu gehen. Wir haben die
letzten Monate genutzt, um die MAKS®‐m‐Schulung in Form eines Webinars zugänglich zu machen.
Wichtig war uns dabei, dass das Webinar der Präsenzveranstaltung bei Inhalten, Gruppenarbeiten und Austausch in nichts nachsteht. Mit unseren MAKS® Partnern von den Pflegekassen und Bildungsträgern sowie mit verschiedenen Einrichtungen dürfen wir das Konzept bereits in der Praxis testen und können nun sagen: Das MAKS®‐Webinar ist nicht nur eine
Überbrückung der Pandemie, sondern eine gleichwertige Alternative zur Vor‐Ort‐Schulung!


• Schulungsumfang: 24 UE (Block 1: 16 UE, Block 2: 8 UE)
• Technische Voraussetzungen zur Teilnahme: Mikrofon & Webcam
• Weitere Infos zum Webinar unter www.clarcert.de

Webinar-Termine 2021 online!
(Anmeldung auf www.wissenswerk.clarcert.com)
Block 1: 14. 15.01.2021 // Block 2: 25.02.2021
Block 1: 10. 11.02.2021 // Block 2: 14.04.2021
Block 1: 08. 09.03.2021 // Block 2: 17.05.2021
Block 1: 21. 22.04.2021 // Block 2: 08.06.2021
Block 1: 19. 20.05.2021 // Block 2: 12.07.2021
Block 1: 21. 22.06.2021 // Block 2: 21.09.2021

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr ClarCert Team

MAKS®-Kompakt: November 2020

Ausgabe 4/2020

  • Soziale Aktivierung: Lied: Gedicht: Herbst, Lied: Im Märzen der Bauer
  • Motorische Aktivierung: Übung mit Massagerolle, Gymnastik mit Handtuch
  • Kognitive Aktivierung: Buchstaben abschreiben, Geburtstagskalender
  • Alltagspraktische Aktivierung: Übung mit Haushaltsgummis, Knoten knüpfen
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Unser MAKS®-Netzwerk

Das wichtigste an der MAKS-Therapie® sind ihre Therapeuten!

Täglich leisten die MAKS®-Therapeuten mit der Umsetzung einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Pflegequalität in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unser langfristiges Ziel ist es, den Zugang zu MAKS® für Demenzbetroffene flächendeckend zu ermöglichen – und dabei sind wir zusammen mit unseren Partnern auf einem guten Weg! Im Januar 2019 gab es noch 168 zertifizierte MAKS®-Therapeutinnen und Therapeuten, im Februar 2020 bereits 703 – das entspricht einem Wachstum von ca. 418%! Unsere Auswertung auf der untenstehenden Karte zeigt aktuell leider nur Deutschland – wir haben unsere Therapeuten in der Schweiz und Österreich natürlich nicht vergessen!

Auch die Corona-Pandemie sollte das Wachstum unseres Netzwerks nicht länger aufhalten – der Schulungsbetrieb ist seit dem 01.06.2020 unter Hygiene-Vorschriften wieder geöffnet – sowohl als Präsenz-Schulung, als auch als Online-Webinar.

Regionale Verteilung zertifizierter MAKS®-Therapeuten in Deutschland
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Medikamentöse Ruhigstellung ist keine Alternative zu sozialen Betreuungsangeboten!

In einer Studie von verschiedenen Instituten der Friedrich Alexander Universtität (FAU) wurde ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Vergabe dämpfender Psychopharmaka und einem erhöhten Sturzrisiko mit Verletzungsfolge nachgewiesen. Das Fazit der Studie ist, dass bei der Medikation von Demenzerkrankten darauf geachtet werden muss, möglichst wenig dämpfende Psychopharmaka einzusetzen, um das Risiko entsprechend zu reduzieren.
Auch die S3 Leitlinie “Demenzen” besagt deutlich, dass eine medikamentöse Behandlung erst als letztes Mittel bei der Behandlung von Verhaltenssymptomen anzuwenden ist. Eine pharmakologische Intervention soll erst dann erfolgen, wenn psychosoziale Interventionen wie die MAKS-Therapie® keinen Effekt mehr erzielen.

Fazit: Die Gabe von ruhigstellenden Arzneimitteln kann daher nicht als Ersatz von Betreuungsangeboten gesehen werden!
Damit MAKS® trotz der Corona-Beschränkungen umgesetzt werden kann, stellen wir Ihnen mit MAKS®-Kompakt Übungen zusammen, die auch in der Einzelbetreuung helfen können.

Gewalt in der Pflege

Trotz einer Vielzahl an kreativen Lösungen, der Pandemie im Pflegealltag zu begegnen, können eine hohe Arbeitslast sowie mentale und körperliche Folgen zu Spannungen führen. Besonders das Gefühl, bevormundet zu werden, kann aggressives Verhalten und zuletzt auch Gewalt verursachen.

Fallbeispiel – Missachtung von Schutzmaßnahmen Herr A. wurde vor der Corona-Krise regelmäßig von seinen Angehörigen besucht. Wenn der Besuch kam, war bspw. Wäschewechsel, Unterstützung bei der Körperhygiene oder das gemeinsame Essen eine willkommene Entlastung im Arbeitsalltag. Auf die Tochter hat Herr A. besonders gut gehört. Bei notwendigen Terminen wie der Zahnarztbesuch konnte man zusammen mit ihr die Planung vornehmen und somit eine Abwehrhaltung von Herrn A. umgehen. Aktuell hat Herr A. seine Familie 7 Wochen nicht mehr gesehen. Telefonieren wird von Herr A. nicht toleriert. Wegen seiner Demenz leidet Herr A. unter sog. Zeitgitterstörungen (Ekmnesie) – plötzlich wird Herr A. aktiv und will das Heim verlassen, weil er “zu spät zur Arbeit kommt”. Dieses Verhalten nimmt täglich weiter zu. Aus einer mürrischen Verstimmung kommt es immer mehr zu Affektdurchbrüchen und schließlich zu lauten Auseinandersetzungen. Besonders wenn Herr A. am Verlassen der Einrichtung gehindert wird, wirkt er aggressiv und gereizt.

Aggression & Gewalt in der Pflege – Was können Sie tun?
Im Fall von Herrn A.: Wenn möglich, eine validierende Grundhaltung einnehmen. Sprechen Sie den Bewohner beim Namen an: “Guten Tag Herr A., wohin möchten Sie denn?” Sprechen Sie mit der Situation verknüpfte Emotionen an: “Ja, das macht nervös, wenn man zu spät zur Arbeit kommt. Kommen Sie mit, wir finden eine andere Tür, die nicht versperrt ist.”

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Ergebnisse unserer Online-Umfrage “Pflege in Zeiten der Corona-Pandemie”

53 MAKS®-Therapeutinnen und Therapeuten haben sich Zeit für unsere Online-Umfrage genommen und uns Ihre Schwierigkeiten und Lösungen im “neuen Arbeitsalltag” mitgeteilt!
Die COVID-19-Pandemie wirkt sich stark auf die Arbeitsbelastung aus. Rund 70% der Befragten empfinden eine höhere Arbeitsbelastung im Vergleich zum üblichen Arbeitsalltag. Etwa 35% gaben dabei “stark erhöht” an. Als Gründe wurden vor allem der Wegfall von Beschäftigungs- und Therapieangebot, verstärkte Einzelbetreuung, die Einhaltung der Schutzmaßnahmen, längere Laufwege aufgrund der Trennung der Wohnbereiche sowie Krankheitsvertretungen genannt. Dazu kommen Sonderaufgaben wie die Hilfe beim Briefeschreiben oder bei der Videoerstellung für Angehörige.
Stress im Arbeitsalltag benötigt Ausgleich! Ausreichend davon erhalten 67% der Befragten in ihrer Freizeit. Dennoch machen es Überstunden, der eingeschränkte Kontakt zu Freunden & Familie sowie die Unzufriedenheit mit der derzeitigen Betreuung für manche Befragte schwierig, nach der Arbeit richtig “abzuschalten”.

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